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Gebinde Glykole Ethylenglykol Propylenglykol

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    Technische Daten

    Monoethylenglykol
    MEG
    Diethylenglykol
    DEG
    Triethylenglykol
    TEG
    1.2 Propylenglykol
    MPG
    1.2 Propylenglykol
    MPG HP
    MPG HP ist ein hochreines Propylenglykol, welches chemisch die Anforderungen der Arzneimittelbücher Ph. Eur. und USP erfüllt.
    Allgemein
    CAS-Nummer 107-21-1 111-46-6 112-27-6 57-55-6 57-55-6
    EG-Nummer 203-473-3 203-872-2 203-953-2 200-338-0 200-338-0
    REACH
    Registrierungsnr.
    01-2119456816-28 01-2119457857-21 01-2119438366-35 01-2119456809-23 01-2119456809-23
    andere Namen
    • Ethylenglykol (EG)
    • Äthylenglycol/-glykol
    • Monoethylenglycol/-glykol
    • Ethandiol
    • 1,2-Dihydroxyethan
    • 1,2-Ethandiol
    • Ethan-1,2-diol
    • Ethylenalkohol
    • Ethylenoxidhydrat
    • Glycol/Glykol
    • 3-Oxapentan-1,5-diol
    • Dihydroxydiethylether
    • 2,2′-Oxydiethanol
    • Diethylenglykol
    • Diglycol
    • Diglykol
    • Triglycol
    • Triglykol
    • Triethylenglykol
    • 2,2′-(Ethylendioxy)diethanol
    • 1,2-Propandiol
    • 1,2-Propylenglycol
    • 1,2-Dihydroxypropan
    • Monopropylenglycol
    • Monopropylenglykol
    • Propylenglycolum
    • 1,2-Propandiol
    • 1,2-Propylenglycol
    • 1,2-Dihydroxypropan
    • Monopropylenglycol
    • Monopropylenglykol
    • Propylenglycolum
    Strukturformel
    Glykol Strukturformel Ethylenglykol
    Glykol Strukturformel Diethylenglykol
    Glykol Strukturformel Triethylenglykol
    Glykol Strukturformel Propylenglykol
    Glykol Strukturformel Propylenglykol high purity
    Summenformel C2H6O2 bzw. C2H4(OH)2 C4H10O3 C6H14O4 C3H8O2 C3H8O2
    Eigenschaften
    Siedepunkt 197,6 °C 244,8 °C 287,4 °C 187,9 °C 187,9 °C
    Dampfdruck 0,053 mbar 0,027 mbar 0,005 mbar 0,11 mbar 0,11 mbar
    Stockpunkt -57 °C -52 °C -59 °C -59 °C
    Dichte 1,113 1,116 1,123 1,036 1,036
    Wärmeleitfähigkeit 0,25 W/mK 0,20 W/mK 0,19 W/mK 0,20 W/mK 0,20 W/mK
    Dyn. Viskosität 21,0 mPa s 36,8 mPa s 48,1 mPa s 55,0 mPa s 55,0 mPa s
    Flammpunkt 111 °C 124 °C 177 °C 103 °C 103 °C
    Sicherheitshinweise
    GHS Piktogramme
    Achtung

    Achtung
    Kein gefährlicher Stoff
    oder
    gefährliches Gemisch
    Kein gefährlicher Stoff
    oder
    gefährliches Gemisch
    Kein gefährlicher Stoff
    oder
    gefährliches Gemisch
    Datenblätter
    Sicherheitsdatenblatt
    Spezifikation

    Eigenschaften

    Glykole sind organische Verbindungen, die aus einem aliphatischen Kohlenwasserstoffgerüst (Alkylenrest) und zwei Hydroxylgruppen bestehen.

    Wissenschaftlich werden sie als Diole (zweiwertige Alkohole) bezeichnet, die sich vom Ethylenglykol (Ethylenglycol) ableiten (sogenannte 1,2-Diole, vicinale Diole oder Alkanole), und durch folgende allgemeine chemische Formel wiedergeben.

    C2H2n(OH)2     n = 2, 3, 4 …

    Beispiele hierfür sind unser Ethylenglykol und Propylenglykol.
    Das Ethylenglykol bzw. Ethandiol ist der einfachste Vertreter dieser Verbindungsklasse. Die restlichen Verbindungen unterscheiden sich vom Ethylenglykol durch die Länge und den Verzweigungsgrad des Alkylenrestes, sowie durch die unterschiedliche Stellung der Hydroxylgruppen an diesem Kohlenwasserstoffgerüst.

    Derivate des Ethylenglykols, deren Hydroxygruppen nicht vicinal angeordnet sind, werden ebenfalls als Glykole bezeichnet. Glykole finden häufig Verwendung in Kühl- und Frostschutzmitteln sowie Enteisern, da der Schmelzpunkt mit −10 bis −15 °C (Konzentrate) unter dem von Wasser liegt. In Verbindung mit Wasser (Glykol-Wasser-Mischung) liegt der Schmelzpunkt noch deutlich tiefer und kann je nach Mischungsverhältnis bis −55 °C erreichen.

    Die Glykole haben darüber hinaus eine lösungsvermittelnde Wirkung. Durch Zusatz geringer Mengen Glykol zu inhomogenen Gemischen aus Wasser und mit Wasser nicht mischbaren Substanzen lassen sich in vielen Fällen klare Lösungen herstellen.

    Glykole haben auch ein stark hygroskopische Verhalten, d. h. sie haben die Fähigkeit gasförmigen Medien (z. B. Luft) Feuchtigkeit zu entziehen.
    Die Glykole sind nicht nur leicht mischbar mit Wasser, sondern zusätzlich gute Lösemittel für eine Vielzahl organischer, bevorzugt polarer Substanzen. Hierzu zählen Phenole, Farbstoffe, Naturstoffe (z. B. Gelatine) und Harze (z. B. Kolophonium). Die Lösewirkung nimmt vom Ethylenglykol über Propylenglykol zu den Di- und Triglykolen zu.

    Die Flammpunkte der angebotenen Glykole liegen alle oberhalb von 100 °C. Damit entfällt eine Einordnung dieser Produkte in eine der Gefahrklassen für brennbare Flüssigkeiten. Sie zählen, vor allem auch in Abmischungen mit Wasser, bezüglich ihres Brandverhaltens zu den Flüssigkeiten, für die weder bei der Lagerung noch beim Transport besondere Sicherheitsrisiken bestehen und zu beachten sind.

    Verwendung von Glykol und Glykol-Wasser-Gemischen

    Reine Glykole liefern wir als Lösungsmittel und Additive für Lacke, Farben und Reinigungsmittel, als Extraktionsmittel, Schmierstoff und Feuchthaltemittel, sowie als Grundstoffe für die Kunststoffherstellung und die Produktion von Frostschutzmitteln, Wärme­ und Kraftübertragungsmedien. Triethylenglykol liefern wir z. B. in die Öl- und Gasindustrie, wo es aufgrund seiner hygroskopischen Eigenschaften als Entfeuchtungsmittel genutzt wird.

    Die physiologische Unbedenklichkeit einzelner Glykole (z. B. 1,2-Propylenglykol) ermöglicht deren Einsatz in Teilgebieten der Pharmazie, Kosmetik und Nahrungsmittelindustrie.

    Bei der Verwendung von Glykol-Wasser-Mischungen ist zu beachten, dass diese Mischungen sehr deutlich korrosiv auf Metalle wirken können. Der Zusatz von Korrosionsinhibitoren und Stabilisatoren ist in diesem Fall unumgänglich.

    Unsere „Glysofor“-Konzentrate enthalten bereits alle wichtigen Ausrüstungskomponenten, damit Kupfer, Messing, Aluminium, Lote, Stahl, Eisen, Grauguss etc. optimal vor Korrosion geschützt werden.

    Wärmeübertragung- und Kühlmedien

    Die Glykole haben aufgrund guter Wärmeübergangszahlen größere Bedeutung als Wärmeträger und
    Kühlmittel erlangt. Sie werden in den meisten Bereichen bevorzugt in Abmischung mit Wasser eingesetzt. Durch die gefrierpunktserniedrigende Wirkung der Glykole lassen sich frostsichere, wasserhaltige Wärmeübertragungsflüssigkeiten und Kühlsolen herstellen. Zur Verbesserung der Gebrauchsfähigkeit der Glykol-Wasser-Gemischen werden idealerweise Inhibitorsysteme zur Verminderung der Korrosionswirkung und Stabilisierung gegenüber oxidativen Angriffen zugesetzt.
    Die Glykole werden außerdem in modifizierten, durch geeignete Zusätze und gegebenenfalls durch Verdickungsmittel aufgebesserten Rezepturen als Enteisungsmittel (Defroster) eingesetzt.

    Lösemittel und Lösungsvermittler

    Die Glykole sind gute Lösemittel für eine Reihe organischer Produkte, wie Farbstoffe, Wachse und Harze. Sie dienen auch zur Herstellung von Tinten und Druckpasten. Bei Färbeprozessen aus Lösungen zeigen die Glykole aufgrund ihrer Lösewirkung und physiologischen Eigenschaften Vorteile gegenüber anderen gebräuchlichen Lösemitteln.
    Glykole finden außerdem Anwendung als Lösungsvermittler und als Stabilisatoren bei der Herstellung von Seifen, emulgierbaren Ölen, Schneidölen, Anstrichmitteln und in der Lackindustrie, in denen sie vielfach das Glycerin ersetzen. Die Anwesenheit von Glykolen in Emulsionen hat den Vorteil, daß sie infolge der gefrierpunktserniedrigenden Wirkung das Brechen von Emulsionen bei Frost verhindert. Dieser Kälteschutz ist in erster Linie beim Außeneinsatz wie z.B. bei Asphaltemulsionen unerläßlich.

    Hydraulik- und Bremsflüssigkeit

    Die Glykole sind in Kombination mit ihren Alkylethern wichtige Grundkomponenten in mineralölfreien Hydraulikflüssigkeiten und in Bremsflüssigkeiten. Die gute Wasserlöslichkeit ermöglichte die Entwicklung sogenannter „nichtentflammbarer Hydraulikflüssigkeiten“. Außerdem werden sie als Dämpfungsflüssigkeiten in starken Stoßwirkungen ausgesetzten Maschinenteilen verwendet.

    Mineralölfreie Schmiermittel

    Die Glykole haben eine bemerkenswerte Schmierwirkung und ein günstiges Viskositäts-Temperatur­Verhalten, so daß sie sich für den Einsatz als Spezialschmiermittel z.B. bei tiefen Temperaturen in Kühlaggregaten anbieten.
    Diese mineralölfreien Schmiermittel werden vorteilhaft in Fertigungsmaschinen eingesetzt, in denen auf eine minimale Verschmutzung der Produktionsgüter geachtet werden muss. Sie lassen sich verhältnismäßig leicht mit Wasser auswaschen.

    Glykolarten

    Ethylenglykol (Ethylenglycol)

    (Mono-)Ethylenglykol (MEG) wird umgangssprachlich als Glykol bezeichnet. MEG ist der einfachste zweiwertige Alkohol mit der chemischen Bezeichnung Ethan-1,2-diol. Es ist also das einfachste Diol. Weitere Diole sind Diethylenglykol (DEG), Triethylenglykol (TEG) oder die Polyethylenglykole. Die größte Menge der produzierten Glykole findet als Gefrierschutzmittel (Solemittel) in wässrigen Wärmeübertragungsflüssigkeiten und Kühlmedien Verwendung (Glysofor N). Aufgrund der Gefrierpunkt erniedrigenden Wirkung wird Glykol auch als Grundkomponente in Enteisungsflüssigkeiten und als Frostschutzmittel in der Luftfahrt eingesetzt. Durch den hohen Siedepunkt, den relativ geringen Dampfdruck und die gute Wasserverträglichkeit wird Glykol in Verbindung mit Wasser auch als Hydraulikflüssigkeit verwendet. Glykol ist stark hygroskopisch und eignet sich dadurch als Gastrockenmittel und Sperrflüssigkeit. Des Weiteren wird Glykol als Lösungsvermittler und Feuchthaltemittel im kosmetischen Bereich und bei der Herstellung von Druck- und Stempelfarben, sowie als reaktives Zwischenprodukt bei der Herstellung von Polyesterfasern angewendet.

    Diethylenglykol (Diethylenglycol)

    Diethylenglykol wird umgangssprachlich als Diglykol bezeichnet. Diethylenglykol ist ein Derivat des Ethylenglykols (Ethylenglycol) und gehört somit zur Gruppe der Alkohole. Diethylenglykol wird durch Ethoxylierung von Ethylenglykol mit Ethylenoxid synthetisiert. In der Regel fällt es bei der Herstellung von Ethylenglykol als Nebenprodukt an. Die Hauptmenge des produzierten Diethylenglykols wird als Rohstoff für die Synthese von Polyester-Harzen verwendet. Es dient weiterhin als Lösungsmittel für Nitrocellulose, Kunstharze, Farbstoffe, Öle und einige andere organische Substanzen. Außerdem findet Diethylenglykol als Feuchthaltemittel für Tabak, Korken, Tinten und Klebstoffe Verwendung. Eine Mischung aus Diethylenglycol und Wasser kann als Frostschutzmittel eingesetzt werden. In der Regel wird aber das für diesen Zweck besser geeignete Ethylenglykol verwendet. Bei einer Diethylenglykol-Wasser-Mischung wird auch der Siedepunkt erhöht, und zwar stärker als beim System Wasser-Glykol. Diethylenglykol wird deswegen auch als Zusatz in Hydraulik- und Bremsflüssigkeiten eingesetzt.

    Triethylenglykol (Triethylenglycol)

    Triethylenglykol wird umgangssprachlich als Triglykol bezeichnet. Triethylenglykol wird durch die Ethoxylierung von Diethylenglykol hergestellt und fällt als Nebenprodukt der Ethylenglykol-Herstellung an. Triethylenglykol wird aufgrund seines hohen Siedepunktes für Anwendungen die bei hoher Temperatur (> 200 °C) ablaufen eingesetzt. Es ist ein wichtiges Zwischenprodukt bei der Herstellung von Polyesterharzen. Aufgrund seiner geruchsneutralisierenden Eigenschaft wird Triglykol in Raumlufterfrischern (Air Sanitizern) eingesetzt. Außerdem wirkt Triglykol raumlufttrocknend und dehydrierend auf Mikroorganismen. Mithilfe von Triglykol wird in Hygienebereichen die Raumluft desinfiziert. Triethylenglykol findet auch in Bremssystemen und Hydrauliksystemen Verwendung um den Siedepunkt der Flüssigkeit zu erhöhen. Es dient außerdem zur Entfeuchtung von offshore gewonnenem Erdgas.

    Propylenglykol (Propylenglycol)

    1,2-Propandiol (1,2-Propylenglycol) ist eine klare, farblose, nahezu geruchlose und stark hygroskopische Flüssigkeit. Propylenglykol gehört zu den mehrwertigen Alkanolen. Es ist mit Wasser in jedem Verhältnis mischbar, mit fetten Ölen dagegen nicht. Industriell wird Propylenglykol durch Hydrolyse von Propylenoxid hergestellt. Hierbei wird ein Hochtemperaturverfahren ohne Katalyse bei 200 bis 220 °C genutzt. Propylenglykol ist in Hygieneartikeln wie Hautcremes, Zahncremes und Deos als Feuchthaltemittel und Weichmacher enthalten. Propylenglykol kann die Löslichkeit verschiedener Stoffe deutlich verbessern und eine stabilere Dispersion von Arzneistoffen in Salben gewährleisten. Darüber hinaus kann es häufig zu einer deutlichen Resorptionsverbesserung verschiedener Wirkstoffe beitragen. Propylenglykol wird in der Lebensmittelindustrie als Trägerstoff und Trägerlösungsmittel für Farbstoffe, Antioxidationsmittel, Emulgatoren und Enzyme verwendet. Aufgrund seiner Unbedenklichkeit ist es in Wärme- und Kälteträgerflüssigkeiten in der Lebensmittelverarbeitung (Glysofor L und Glysofor F), in Frostschutzmitteln, Kühlsolen, Solarflüssigkeiten für Solaranlagen (Glysofor Solar), Soleflüssigkeiten für Erdwärmekollektoren usw. enthalten. Propylenglykol wird als Zusatzstoff in der Milchviehfütterung eingesetzt und ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff (E 1520) zugelassen.

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